FAMILIENRECHT

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Familienrecht Geabler


Rechtsanwalt
Gerd Gäbler

Rechtsanwalt Gerd Gäbler

Rechtsanwalt Gerd Gäbler ist
Fachanwalt für Familienrecht

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Oft lassen sich Streitigkeiten vor Gericht vermeiden, da nicht nur die jeweilige persönliche Zukunft, sondern oftmals auch das Wohlergehen der gemeinsamen Kinder betroffen sind. Ich vertrete Ihre Interessen sowohl außergerichtlich als auch im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung und erledige für Sie die rechtlich notwendigen Schritte.

Ich fühle mich in Ihre familiäre Lebenslage ein und stehe Ihnen mit Rat und Tat kompetent zur Seite.

Meine Fachanwaltsqualifikation gibt Ihnen die Sicherheit, einen spezialisierten und berufserfahrenen Rechtsanwalt anzutreffen. Ich verfüge über praktische Erfahrungen und verliere auch bei emotionalen Auseinandersetzungen die Interessen meiner Mandanten nicht aus den Augen.

Weitere Tätigkeitsschwerpunkte:
Erbrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht

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Flexibel

Beratungstermine sind auch außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende möglich!

Finanzierung

Nach Vereinbarung sind auch Ratenzahlungen möglich.
 
Familienrecht

Das Familienrecht regelt die Rechtsverhältnisse in der Ehe / Lebenspartnerschaft, Familie und Verwandtschaft. Daneben sorgt es über die im deutschen Recht verankerten Regelungen und Vorschriften für klare Verhältnisse bei den Themen: Vormund / Vormundschaft, Pflegschaft und rechtliche Betreuung. Entscheidungen des Familiengerichts haben häufig tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Beteiligten.

Ein aktuelles Thema im Familienrecht ist die Absicherung von Kindern aus sogenannten Regenbogenfamilien.

 
Scheidung

Strittige Scheidung

In den wenigsten Fällen geschieht eine Scheidung im beiderseitigen Einverständnis. Darum sollten Scheidungskandidaten rechtzeitig einen Fachanwalt hinzuziehen, der mit der aktuellen Rechtsprechung vertraut ist.

Bei einer Scheidung mit Auslandsbezug könnte unter Umständen das Recht des ausländischen Staates angewendet werden. Das Gericht entscheidet hier, welches Scheidungsrecht zu Anwendung kommt.

Einvernehmliche Scheidung

Eine einvernehmliche Scheidung ist natürlich der Idealfall. In diesem Fall benötigen die Eheleute nur einen Anwalt und im Vergleich zu einer strittigen Scheidung spart es auch Kosten.

 
Kindschaftsrecht

Neben dem Eherecht ist das Kindschaftsrecht ein bedeutsames Rechtsgebiet des Familienrechts. Hier werden alle juristischen Verhältnisse zwischen Eltern und Kindern (unter anderem Adoption, Kindesunterhalt, elterliche Sorge Namensrecht, Abstammung) geregelt.

 
Vormundschaft

Bei Kindern bedeutet Vormundschaft, dass ein gesetzlicher Vertreter die elterliche Sorge übernimmt, wenn die Eltern entweder nicht mehr leben oder den Eltern das Sorgerecht entzogen wurde. Die gesetzliche Vormundschaft betrifft alle Lebensbereiche des Kindes.

 
Betreuung

Für Erwachsene gibt es in Deutschland seit 1992 die rechtliche Betreuung anstatt der Vormundschaft. Bei einer volljährigen Personen wird eine Betreuung durchgeführt, wenn diese nicht mehr geschäftsfähig ist.

 
Eingetragene Partnerschaft

Seit dem 1. Oktober 2017 gilt die Ehe für alle. Damit ist die Ehe geschlechtsunabhängig.

Die Partnerschaftsregister wurden für Neueintragungen geschlossen. Bestehende eingetragene Partnerschaften werden jedoch weiterhin anerkannt.

Gleichgeschlechtliche Paare können ihre eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln und sind damit rechtmäßig verbundene Eheleute, wie in einer Ehe zwischen Mann und Frau. Dazu müssen sich beide Heiratswillige an das Standesamt der Stadt wenden, in der einer der beiden Partner seinen Wohnsitz hat.

Bereiche, die gleichgeschlechtlichen Paaren zuvor verwehrt waren, ändern sich durch die rechtlichen Rahmenbedingungen einer Ehe. Dazu gehören Fragen aus dem Familienrecht und dem Erbrecht.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich vor der Umwandlung einer eingetragenen Partnerschaft in eine Ehe eine Rechtsberatung durch einen spezialisierten Rechtsanwalt.

 
 

Urteile zum Familienrecht

 
Kindschaftsrecht, Kindeswohlgefährdung

Ohne konkrete Kindeswohlgefährdung

Familiengericht darf keine vorsorglichen Auflagen zur kindlichen Mediennutzung erlassen.

Dass die sozialen Medien Kindern nicht nur gut tun, dürfte wohl unbestritten sein. Genau deshalb stellen viele Eltern ihren Kindern gegenüber Regeln für die Benutzung des Smartphones auf. Ob ein Gericht jedoch Grenzen ziehen darf, wenn die Eltern diesbezüglich versagen, musste das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) im folgenden Fall klären.
Thema: Familienrecht, Familiengericht

Kindschaftsrecht, Kindeswohlgefährdung

Generalpräventive Erwägungen unzulässig

Leihmutterschaft und Eizellspende darf einer Adoption nicht entgegenstehen

Wenn es auf dem üblichen Weg entweder nicht möglich oder auch unerwünscht ist, bietet eine Leihmutterschaft eine Alternative, zu einem Kind zu kommen. Besonders für gleichgeschlechtliche männliche Paare ist diese Möglichkeit ein Weg zum Wunschkind. Wie es sich mit diesem Wunsch rechtlich verhält, hatte das Oberlandesgericht München (OLG) im folgenden Fall zu klären.
Thema: Familienrecht, Adoption

 
Kindschaftsrecht, Kindeswohlgefährdung

Trotz Vorsorgevollmacht

Erweist sich ein Bevollmächtigter als ungeeignet, kann stattdessen ein Betreuer bestellt werden

Kann ein Volljähriger sich wegen psychischer Erkrankung, körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung nicht mehr selber um seine Angelegenheiten kümmern, wird für ihn gegebenenfalls ein Betreuer bestellt. Als Alternative zur Bestimmung eines Fremden kommt die Erteilung einer Vorsorgevollmacht in Betracht, mit der vorzeitig dafür gesorgt wird, Zuständigkeiten im Ernstfall an bekannte Menschen zu übertragen. Doch mitunter kann es trotz Vorsorgevollmacht vorkommen, dass eine Betreuung einzurichten ist. Wann dem so ist, hat der Bundesgerichtshof (BGH) kürzlich anhand des folgenden Falls konkretisiert.
Thema: Familienrecht, Betreuung, Vorsorgevollmacht

Familienrecht, Schuldhaft

Schuldhaftentlassung abgelehnt

Das Vermengen gesamtschuldnerischer und alleiniger Verbindlichkeiten wird im Scheidungsfall heikel.

In guten Zeiten einer Ehe ist ein Ehegatte bereit, für die Schulden des anderen mitzuhaften. Gerät die Ehe in die Schieflage, wird naturgemäß die sogenannte "Schuldhaftentlassung" gewünscht. Kann sie aber so ohne weiteres gewährt werden? Der Frage ging das Amtsgericht Steinfurt (AG) nach. Die Ehegatten hatten gemeinsamen Grundbesitz, der Mann zudem noch einen alleinigen. Es bestanden auch für sonstige Anschaffungen mehrere Darlehensverträge, die alle von beiden Ehegatten unterzeichnet waren. Neben Grundschuldbestellung gab es ferner noch eine einheitliche Sicherungsabrede zugunsten der alles finanzierenden Hausbank
Thema: Familienrecht, Scheidung

 
Familienrecht, Kindschaftsrecht, Kindeswohl

Umgangsrechte und -pflichten

Zum Wohl des Kindes sollte der Umgang nicht erzwungen werden

Streitigkeiten zum Umgang mit den Kindern drehen sich im Normalfall draum, dass ein Elternteil geltend macht, seine Kinder entweder gar nicht oder nicht oft und lang genug sehen und bei sich haben zu dürfen. Dabei ist der Umgang aber nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht. Was gilt, wenn jemand gegen seine Umgangspflichten verstößt? Diese Frage beschäftigt das Oberlandesgericht Hamm (OLG). Eltern vereinbarten in einem gerichtlichen Verfahren, wann der Vater den bei der Mutter lebenden minderjährigen Sohn sehen kann. Der Vater hatte dies gegen den Widerstand der Mutter erreicht. Die Übergabesituationen waren - von den zerrütteten Verhältnissen der Kindeseltern überlagert - sehr belastend. Als der Vater sich daraufhin entschied, das Umgangsrecht doch nicht wahrzunehmen, stellte sich die Frage, ob Ordnungsmittel (Ordnungsgeld oder Ordnungshaft) festzusetzen sind, um den Vater zum Umgang mit seinem Sohn zu zwingen.
Thema: Familienrecht, Umgangsrecht

Trennung, Scheidung, Familienrecht

Die geschiedene Einbauküche

Bei Trennung entscheidet auch die Art der Küche über deren weiteren Verbleib.

In den harmonischen Zeiten einer Ehe stellen sich viele Fragen nicht, die anlässlich Trennung und Scheidung plötzlich existentiell werden können. Solche Probleme sind dann Gegenstand heftiger juristischer Auseinandersetzungen. Was mit der Küche geschehen soll, ist eine der Fragen. Das Oberlandesgericht Koblenz (OLG) musste in einem Streit um die Küche entscheiden. Der Mann hatte eine Einbauküche mit in die Ehe gebracht und im ihm allein gehörenden Haus eingebaut. Bei der Trennung nahm die Frau die Küche mit, verkaufte einen Teil und nutzte das Restmobiliar in der Folge selber. Dann jedoch verlangte der Mann Auskunft über den Verbleib "seiner" Küche sowie die Herausgabe der noch bei der Frau vorhandenen Teile - und natürlich auch des Geldes, das sie durch den Verkauf der anderen Teile erlöst hatte. Das OLG gab seinen Anträgen statt.
Thema: Familienrecht, Trennung, Scheidung

 
Familienrecht, Alleinsorgeanspruch, Scheidung

Elterliche Sorge

Das Vorleben streng islamischer Werte widerspricht nicht dem Alleinsorgeanspruch.

Die elterliche Sorge für die gemeinsamen Kinder soll nach Möglichkeit von den Eltern auch gemeinsam ausgeübt werden. Miteinander verheiratete Eltern besitzen diese gemeinsame elterliche Sorge von Gesetzes wegen automatisch. Bei nicht miteinander verheirateten Eltern soll der Vater heutzutage die elterliche Sorge erleichtert miteingeräumt bekommen. Was aber gilt, wenn die Wertevorstellungen der Eltern völlig verschieden (geworden) sind? Dieser Frage wendete sich das Oberlandesgericht Hamm zu: Die Kindeseltern kannten sich nur kurz, als die Frau schwanger wurde. Der Vater, ein Nigerianer, lebte erst kurze Zeit in Deutschland. Die Mutter ist Deutsche. Verheiratet waren die Eltern nicht, hatten aber eine Erklärung abgegeben, wonach es zur gemeinsamen elterlichen Sorge kam. Alsbald trennten sich die Eltern jedoch wieder. Die Frau beantragte die Übertragung der elterlichen Sorge allein auf sich. Im Laufe des Verfahrens wendete sie sich dem Islam zu. Sie konvertierte, heiratete nach islamischem Recht und trägt seitdem eine Vollverschleierung.
Thema: Familienrecht, Eltern

Familienrecht, Umgangsrecht verwirkt

Umgangsrecht verwirkt

Großeltern, die ihre Enkel in Loyalitätskonflikte bringen, ziehen meist den Kürzeren

Eltern haben automatisch ein Recht auf Umgang mit ihren Kindern, ohne dass es dazu einer gerichtlichen Regelung bedarf. Seit 1998 haben Großeltern einen gesetzlich verbrieften Anspruch auf den Umgang mit ihren Enkelkindern, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient. Unter dieser Prämisse hatte sich nun der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Frage zu beschäftigen, was passiert, wenn Eltern den Großeltern den Kontakt zu den Enkelkindern untersagen. Das Verhältnis zwischen den Eltern, die mit ihren minderjährigen Kindern zusammenleben, und den Großeltern mütterlicherseits war sehr angespannt. Es kam zu einer Vereinbarung, nach der die Großeltern den Eltern ein zinsloses Darlehen zur Verfügung stellten und im Gegenzug Umgang mit den Kindern erhielten. Zur Rückzahlung sollte das Darlehen fällig werden, sobald die Eltern den Umgang nicht mehr gewährten. Auf den im weiteren Verlauf schriftlich erfolgten Vorwurf der Großeltern an das Jugendamt mit dem Betreff: "Vorfälle von seelischer Misshandlung der Enkelkinder (...)" folgte zuerst ein Sachverständigengutachten, das die Vorwürfe als unberechtigt einstufte, und sodann ein Kontaktverbot zwischen den Großeltern und ihren Enkeln.
Thema: Familienrecht, Umgangsrecht, Darlehen

 
Familienrecht, Nutzungsentschädigung, Familienfahrzeug

Das ehemalige Familienauto

Eine Nutzungsentschädigung kann nur nach vorheriger gerichtlicher Zuweisung verlangt werden.

Bei Trennung und Scheidung stellen sich Unterhaltsfragen und es ist es zu klären, wem welches Vermögen zusteht und wer wem welchen Ausgleich zu zahlen hat. Ein gewisses Schattendasein führen dabei die Haushaltsgegenstände, früher Hausrat genannt. Das sich hierbei besondere Probleme ergeben können, zeigt der folgende Fall, den das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) zu behandeln hatte.Hierbei nahm der Ehemann nach der Trennung den Pkw an sich, der den Ehegatten bisher als Familienfahrzeug gedient hatte. Die Frau nahm dies hin, verlangte von ihm aber eine Nutzungsentschädigung, da nun nicht mehr beide Ehegatten, sondern nur noch der Mann das Fahrzeug für sich verwendete.Das OLG kam zu dem Ergebnis, dass eine solche Nutzungsentschädigung durchaus in Betracht kommt. Voraussetzung dazu ist, dass der Wagen einen sogenannten Haushaltsgegenstand darstellt. Das bejahte der Senat in diesem Fall auch, da der Wagen nicht nur von einem Ehegatten für allein eigene Zwecke benutzt wurde, sondern eben zumindest auch für gemeinsame Fahrten.
Thema: Familienrecht, Scheidung, Unterhalt

Familienrecht, Deckung des Lebensbedarfs

Deckung des Lebensbedarfs

Die Vollkasko des einzigen Familienautos darf ohne eheliche Absprache gekündigt werden.

Eine Eheschließung führt nicht automatisch dazu, dass ein Ehegatte für den anderen Verträge abschließen kann. Zwar besteht diese Berechtigung durchaus bei Geschäften zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie, doch die Frage, wie weit diese Befugnis geht, konnte im folgenden Fall erst durch den Bundesgerichtshof (BGH) geklärt werden.Wenn ein Ehegatte sein Brot beim Bäcker nicht zahlen kann und erklärt, das solle der Ehepartner erledigen, sobald er vorbeikomme, darf eben dieser die Zahlung später nicht mit der Begründung verweigern, er habe gar nichts von dem Kauf gewusst; der ginge ihn nichts an. Denn die gesetzliche Regelung besagt, dass Brot zum täglichen Bedarf gehört. Und bei diesem stehen beide Ehepartner füreinander ein. Anders verhält es aber zum Beispiel mit einer Waschmaschine; diese gehört nicht zum täglichen Bedarf, da sie schließlich nicht dauernd neu gekauft werden muss. So weit, so klar. Doch da nicht alle Besorgungen in diese deutlichen Kategorien einzuteilen sind, musste der BGH in Sachen Vollkaskoversicherung nun eine Klärung herbeiführen.
Thema: Familienrecht, Ehe, Scheidung

 

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